Die Knoblauchsrauke (Alliaria
petiolata) gehört zu den ältesten Gewürzkräutern überhaupt. Laut Wikipedia
ist es sogar das älteste heimische Gewürzkraut, das geschichtlich erwähnt wird.
Nach einem Fund von Scherben an Tontöpfen ließ sich nämlich belegen, dass sie
bereits 4000 v. Chr. als Gewürz benutzt wurde !
Gewürze waren im Mittelalter sehr teuer, viele Menschen
konnten sie sich nicht leisten: Knoblauchsrauke wurde schon in alten Zeiten im Garten selbst angebaut.
Lange war sie als Gewürz fast vergessen.
Für die vegane Küche
Sie ist eine filigrane Pflanze mit einem dünnen Stängel,
hellgrünen Blättern und weißen Blüten. Die Blätter der Knoblauchsrauke sind
bekömmlich und schmecken milder als ihr Namensvetter. Einfach die Blättchen
abzupfen und alles damit würzen, für das man sonst Knoblauch verwendet. Besonders gut ist Knoblauchsrauke für Pesto geignet. Sie passt ebenso ideal ins Tsatsiki oder in einen Kräuterquark. Noch ein Tipp: Zerkleinerte Blätter der Knoblauchsrauke in Olivenöl auf angeröstetem Baguette verstreichen.
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| Veganes Tsatsiki mit Knoblauchsrauke |
Beliebt bei Rohköstlern
Bei Rohkostanhängern ist Knoblauchsrauke sehr bekannt. Besonders gut schmeckt diese Pflanze nämlich frisch geerntet in einem Wildkräutersalat oder in einem Smoothie. Das Aroma ist schwach, darum sollte man sie sofort verwenden. Dieses wertvolle Wildkraut wächst nun bei mir im Garten. Wer sie bei sich nicht schon vorfindet, kann sie einfach anbauen.![]() |
| Frisches Knoblaucharoma für die vegane Küche |
Multitalent
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| Knoblauchsrauke an einer Böschung |
| Blüte der Knoblauchsrauke 1 |
Anbau
Sie wächst in der freien Natur oft an Waldlichtungen oder
unter Sträuchern.
Der Standort sollte also halbschattig sein. Die Knoblauchsrauke
gedeiht in einem lockeren und nährstoffreichen Boden. Sie sät sich selbst
wieder aus. Sie blüht von April- Juli.
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| Blüte der Knoblauchsrauke 2 |
Wenn der Standort richtig gewählt ist, bedarf die Knoblauchsrauke
keiner weiteren Pflege.
Man kann etwas Kompost beigeben. Wenn man die Blätter regelmäßig
erntet, bildet die Pflanze laufend neue.
Ich finde sie passt ganz toll zu vielen veganen Gerichten. Verwende sie besonders gern , da ich Knoblaucharoma mag, die Knollen aber roh nicht so gut vertrage.
Text und Fotos von Susanne Heine
(urheberrechtlich geschützt)
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