Mittwoch, 13. Juli 2016

Vegan Gärtnern- Pflanzenportrait Gelbweiderich

Vegan gärtnern- Pflanzen für den tierfreundlichen Garten
Jedes Jahr Mitte, Ende Juni wird es bei mir am Blockhaus , wo ich ein sonniges Plätzchen habe, goldgelb . Diese gelbe Blütenpracht hält sich lange, nämlich bis in den August hinein!
Gepflanzt hatte sie meine Gartenvorgängerin und erst wusste ich nicht, um was für eine Pflanze es sich handelt.
"Oh die schönen Königskerzen", meinte eine Freundin. Ich dachte, aber die sehen doch anders aus, und wollte herausbekommen, wie diese wunderschönen Blumen heißen, die auch immer von Bienen umsummt werden.
Gilbweiderich Pflanzenportrait
Es ist der Gelbweiderich, auch Gilbweiderich (Lysimachia) oder Felberich genannt.
Gilbweiderich im Portrait -vegan gärtnern
Foto Collage: Gilbweiderich in meinem Garten



Gut für Wildbienen:

Die Pflanze hat eine Besonderheit: sie produziert fette Öle, die von Bienen mit den Vorder- und Mittelbeinen aufgenommen werden. Durch das Gemisch dieser Öle mit Pollen entsteht ein Larvenbrot, dass für bestimmte Wildbienen überlebenswichtig ist, denn damit ernähren sie die Brutzellen!

Das Larvenbrot wird neben der Aufzucht auch zum Abdichten der Insektenbrutzellen genommen, um diese damit gegen Feuchtigkeit zu schützen.
vegan gärtnern
Wildbiene an Goldfelberich

Laut dem Naturlexikon sind es in nördlichen Regionen nur die Weiderich-Arten, welche als „Ölblumen“ fungieren.
Quelle: Naturlexikon.com

Also mal wieder eine passende Pflanze für den veganen und tierfreundlichen Garten!:


Anbau: 

Die Pflanze fühlt sich wohl an einem sonnigen Standort und gedeiht in humusreichem, lockeren Boden. Gilbweiderich ist winterhart und mehrjährig. Er verbreitet sich durch unterirdische Sprossen und steht darum auch meist in Gruppen ( siehe Fotocollage ) , was ich gerade im Garten sehr schön finde!

Kommentare:

  1. die habe ich auch im Garten, finde sie sehr schön, konnte aber nie einen Namen zuordnen. Dank dir, weiß ich nun, wie diese hübsche Pflanze heißt :-)

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  2. das Blattgrün kann man auch essen, lässt sich (vor allem im Frühling) verarbeiten wie gekochter Spinat!

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    1. Danke für den Hinweis,das wusste ich nicht-wird nächstes Jahr im Frühling gleich mal ausprobiert. :-)

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